M8000

11.08.2018

Teambewerb der Extraklasse

M8000

Lange war es schon ausgemacht und dieses Wochenende war es dann soweit: der M8000 Teambewerb ging über die Bühne laugh

Warum M8000? weil es ein Teambewerb ist, der im Mühlvietel (M) stattfindet, und dort über 8 Hügel geht, die jeweils über 1000m hoch sind.

Im Vorfeld machte die Organisation für unseren Verein Benjamin Schmidradler, welcher sich darum kümmerte, dass alle Staffelteilnehmer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und auch im Ziel wieder zusammenkommen, danke nochmals dafür (die Streckenbeschreibungen waren nämlich auf der HP nicht so leicht verständlich) wink

Vom LCU gingen 2 Teams an den Start:

Team 1 bestand aus: Lucia Resch, Christof Leitner, Martin Zehetgruber, Manfred Hochholzer, Benjamin Schmidradler, Kathrin Resch, Andreas Füsselberger und (der frisch verheirateten) Julia Haan.

Team 2 war mit: Bernhard Resch, Daniel Punz, Oliver Kurz (Shorty), Christian Gangl, Georg Wagner, Benedikt Hirner, Daniela Resch und Thomas Datzberger ebenfalls stark besetzt.

Konkret lief die Abfolge der Bewerbe so ab:

  • Teilnehmer 1: Schwimmen 770m
  • Teilnehmer 2: Berglauf, 15,8km mit 672hm
  • Teilnehmer 3: Mountainbike; 70,03km, 1247hm
  • Teilnehmer 4: Nordic Walking; 9,99km, 359hm
  • Teilnehmer 5: Rennrad; 72,21km, 1532hm
  • Teilnehmer 6: Mountainbike; 6,6km, 191hm
  • Teilnehmer 7: Lauf; 9,6km, 136hm
  • Teilnehmer 8: Dirtrun; 4,76km, 68hm

 

  1. Bei Bewerb Nr.1 gab es gleich die erste große Überraschung: Das Schwimmen musste nämlich abgesagt werden, weil der Moldau-Stausee noch extrem aufgeheitzt war, aber die Außentemperaturen nur bei unter 10°C lagen. Dadurch bildete sich ein starker Dunst-Nebel über dem See, welcher das Schwimmen für die Wasserrettung nicht kontrollierbar gemacht hätte und zu gefählrlich für einen Wettkampf. Bernhard und Lucia nutzten daher den See als Thermalbecken cheeky
     
  2. So kam es, dass der Berglauf zum Massenstart wurde. Zuvor hatten Christof und Punzi eine spannende Anreise, da der Bus trotz pünktlicher Abreise erst ca. 5min vor dem geplanten Start der Schwimmer im Startbereich eintrudelte. Bei der Reise mit dem 50er Stockbus ging es auch mitten durch schmale Bachwegerl, die wohl eher für Traktoren ausgelegt sind und wo der Busfahrer 3x aussteigen und schauen musste, ob beim Bus eh nix kaputt ist.... dadurch, dass der Schwimmstart aber eh abgesagt wurde, hatten Punzi und Christof keinen Stress und es ging erst um 8:08 mit dem Masssenstart los.
    Die Temperaturen waren fürs laufen optimal und die Etappe war wirklich cool zu laufen. Am Schluss hatte es der Berg richtig in sich, wo Christof einen kleinen Vorsprung (ca. 2,5min) vor Daniel für sein Team herausholen konnte.
     
  3. Beim Mountainbiken ging es von Anfang an richtig zur Sache, denn Martin und Shorty mussten gleich zu Beginn einen mächtig steilen Downhill bewältigen. Teilweise war es abartig, wie sich die Teilnehmer auf dem unwegsamen Gelände hinabstürzten.
    Da ist Martin und Shorty etwas der Schmäh vergangen, als sie beim Auto von Schmidi vorbeigefahren sind cheeky zudem mussten sie die 350hm bis zum Start auch schon hinauffahren.
    Auf dieser Etappe war Shorty gegenüber Martin etwas schneller, und brachte damit sein Team in Führung (ca. 10min Vorsprung).


     
  4. Der Vierte Bewerb war eigentlich einer, wo wir unsere Nordicwalker im Verein einbinden wollten, bis sich Schmidi die Zeiten im Internet angesehen hat, da hätten die Leute nämlich ganz schön schnell walken müssen...Die Nordicwalking-Stecken waren hier nur alibihalber dabei, der Bewerb war eher ein kurzer Berglauf mit Stecken!
    Und das hat Christian Gangl trotz leichtem Handicap (siehe Bericht Dirndltal) auch getan, und steigerte den Vorsprung seines Teams gegenüber LCU-Team 1 auf 15min.
    Für die zweite LCU-Mannschaft war hier Manfred Hochholzer am Start.
    Hier ist umso bemerkenswerter, das beide Läufer viele Plätze in der Gesamtwertung gutmachen konnten. laugh


     
  5. Dann Stand die Rennradtour am Programm:Georg Wagner musste hier den harten Kampf gegen Benjamin Schmidradler antreten.
    Immerhin hatte Georg 15min Vorsprung in diesem Bewerb, das dumme war nur, das Schmidi dieses Jahr in Topform am Rad ist. So kam es, das LCU Team 1 nach diesem Bewerb wieder in Führung lag – Schmidi holte nochmal 11min für sein Team raus.


     
  6. Auf der kurzen Mountainbike-Strecke lies Benedikt Hirner seine Muskeln spielen und verkürzte den Rückstand von LCU-Team 2 auf 10 min. Für Team 1 war hier Kathrin Resch am Start.

     
  7. Bei dem flacheren der 3 Läufe machte sich Andreas Füsselberger ans Werk und sorgte für die interne Vorentscheidung mit einer für ihr starken Leistung über die relativ flachen 10km. Er baute er den Vorsprung von Team 1 auf 17min aus, das war trotz einer sehr guten Leistung von Daniela Resch über diese Distanz ganz einfach zu viel.

     
  8. So konnte Julia Haan beim Dirtrun genüsslich durch den Gatsch kriechen und ins Ziel auf der Mühlviertler Wiesn einlaufen. Thomas Datzberger versuchte nochmals alles bei dieser Etappe, um sein Team nach vorne zubringen, aber die 5min die er aufholen konnte waren zu wenig.

 

Und so sicherte sich das LCU-Interne Duell das Team 1 mit einer Zeit von 9:25:42 erreichten sie Gesamtrang 85 von 163 Teams.

LCU-Team 2 kam mit einer Zeit von 9:38:02 auf den 106ten Gesamtrang.

Alles in allem war es eine tolle und spannende Challenge, die wir vielleicht nächstes Jahr wieder in Angriff nehmen werden.

Hut ab vor dem Veranstalter, es gab zwar ein paar Punkte die man sicher verbessern könnte, aber im großen und ganzen muss man die Veranstaltung mal über so ein riesiges Areal über die Bühne bringen.

Der Tagesausklang mit der Siegerehrung fand dann auf der Mühlviertler Wiese statt, was sehr gemütlich für uns Athleten war.

 

Ergebnisse Gesamt

Ergebnisse Damen, Herren, Mixed

Fotos